Veranstaltungen

Donnerstag, 26.04.2018

18:00 Uhr 

Vernissage (südl. Friedrichstadt)

Galerie1214 

 

Marie Irmgard: Savage Glitter

Die neuen Arbeiten der in Kopenhagen geborenen Malerin Marie Irmgard (*1976) umgreifen Genres der Malerei in einem Koordinatensystem, das weit genug ist für die Reflexion über Selbstverhältnis und Naturverständnis des Menschen, zwischen historischen Bezugspunkten wie Diego Velasquez und Cy Twombly. Die Galerie1214 zeigt die dichte Werkauswahl erstmals in einer Einzelausstellung in Berlin. Irmgards Farbgebung nutzt ein breites Vokabular, geprägt durch die handwerkliche Polarität zwischen einem kräftigen Impasto, in dem die Farben dick und pur aufgetragen werden, und zarten Lasuren, bei denen reines Leinöl als Malmittel zur Anwendung kommt, mit einer bewusst langen Trocknungszeit. Dadurch gewinnen ihre Bilder ein subtiles Repertoire an Ausdrucksformen. Der Duktus der Hand arbeitet sich ab am Eigensinn eines Oberflächengeschehens, das zwar vorbereitet und alimentiert wird, sich gleichzeitig aber in den Gesetzen der Physik ‚von selbst’ vollzieht: in der Mischung und Durchdringung von Farben, bei der Strukturierung der Hintergründe, durch gezielt provozierte Farbtränen, Risse, Kraquelüren, oder rhizomatische Effekte, die ein feines, Ordnung versprechendes Linienwerk projizieren. Erstmals in einem Gesamtüberblick zeigt die Ausstellung den offenen Zyklus Berlin Flower Series (2014-2018), der die Bildwelten von Stillleben und Interieur auf delikate Art aktualisiert. Irmgard regt an, das verbrauchte visuelle Lexikon neu zu lesen: wer staunt, weiss zunächst nicht, was das ist: ein Haus, ein Strauss, ein Wildbret, ein Zimmer – die Malerei ist ein Pfad, das Naturhafte im Gewohnten wieder zu entdecken. Was etwas ist, was es anders sein könnte, lässt sich durch Anfügen, Wegnehmen, Verwischen, Überlagern von Ebenen, Layers erkunden. Tag und Nacht sind in unserer Lebensweise fast eingeebnet – Irmgard macht den Gegensatz von Hell und Dunkel neu lesbar, wenn sie mit hellen Lasuren und alabasterhaft durchscheinenden Farbkörpern den dunkleren Valeurs eine neue Bedeutung verleiht, wie in dem Widmungsbild für Charlotte Salomon, „L'ermitage was not the sanctuary it promised to be“.

 

10969 Berlin, Alexandrinenstr. 1

 

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18:00 Uhr 

Vernissage (Reuterkiez)

HILBERTRAUM 

 

Sandy Volz & Anna Bromley "GLAMOUR TECHNICIANS"

Ausgehend von der Countrysängerin Dolly Parton und ihrer Hyperfemininität, erkunden die ausgestellten Bild- und Toncollagen Körper und Stimmen als Werkzeuge der Selbstschöpfung. In der ausgelassenen Selbstinszenierung des Stars verbinden sich sowohl unkompliziert-liebenswürdige als auch sexualisierte Femme*-Styles. Volz`und Bromleys Kollaboration gibt sich den Bildern von glamourösen Häuten und Hüllen hin, die einem Ort entstammen, den manche „den Westen“ nennen.

 

12047 Berlin, Reuterstr. 31

 

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Freitag, 27.04.2018

19:00 Uhr 

Vernissage (Schöneberg-Nord)

Laura Mars Gallery 

 

FRANK MAIER / KLAUS-MARTIN TREDER "LAURA"

 

10783 Berlin, Bülowstr. 52

 

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19:00 Uhr 

Vernissage (Kreuzberg SO36)

Galerie Zeitzone 

 

Gruppenausstellung "Innere Reise"

Artists:
Elisa Nicolò
Belu Buddung Davies
Margot L. Chatar
Laura Silci
Mariangela Saracino
Alessandra Pascalis


Music:
DJ FrancMartorana
DJ Feiner
DJ AZ

 

10999 Berlin, Adalbertstr. 79

 

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18:00 Uhr 

Vernissage (südl. Friedrichstadt)

Buchmann Galerie Berlin 

 

Fiona Rae

 

10969 Berlin, Charlottenstr. 13

 

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12:00 Uhr 

Vernissage (Kreuzberg SO36)

SOX Schaufenstergalerie 

 

SORGEN (INTERNATIONAL)

 

10999 Berlin, Oranienstr. 175

 

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19:00 Uhr 

Vernissage (Körnerkiez)

Galerie im Körnerpark 

 

Thomas Kilpper - ENTWURZELT

Grußwort: Karin Korte, Kulturstadträtin
Einführung: Dorothee Bienert, Galerieleiterin und Kuratorin
Sozialer Zusammenhalt und Solidarität scheinen heute mehr denn je brüchig geworden zu sein. Weltweit werden die Gesellschaften mit nationalistischen Tendenzen konfrontiert. In der öffentlichen Wahrnehmung von Flucht und Zuwanderung stehen meist die Herausforderungen für die Gesellschaft im Mittelpunkt. Der Künstler Thomas Kilpper setzt dem eine andere Perspektive entgegen: Was bedeutet der Verlust von Heimat für Geflüchtete? Wird der sozialen Entwurzelung, die Flucht bedeutet, durch die Menschen in den Ankunftsorten etwas entgegengesetzt, oder wird sie gar verstärkt? Kann Entwurzelung auch neue Chancen eröffnen?

 

12051 Berlin, Schierker Str. 8

 

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19:00 Uhr 

Vernissage (s?dl. Friedrichstadt)

Neue Saarländische Galerie 

 

Francis Berrar

 

10969 Berlin, Charlottenstr. 3

 

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